Bilder South Dakota - Martina Maise Fotografie

MARTINA MAISE
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Bilder South Dakota

Reisebilder > Amerika - Der mittlere Westen 2015
South Dakota...
...gehört zu den Präriestaaten des mittleren Westens. Bekannt wurde South Dakota natürlich durch das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills. Es ist ein Denkmal, das aus monumentalen Portraitköpfen der vier (bis zur Zeit seiner Erstellung) als am bedeutendsten und symbolträchtigsten geltenden US-Präsidenten besteht.

Im Osten des Bundesstaates liegt der bizarre Badland Nationalpark und im Westen findet man die Black Hills mit dem Custer State Park. Beide Parks haben wir besucht, wobei uns der Custer State Park nicht wirklich begeistern konnte. Recht nett - mehr aber auch nicht! Da kann man seine Tage in Amerika besser verbringen! Eine wirkliche Überraschung für uns war dann der Badland Nationalpark - was für ein wunderschöner und faszinierender Nationalpark! Hier hätte ich gerne mehr Zeit verbracht...

Der Badlands-Nationalpark liegt im Südwesten South Dakotas. Den Namen Badland erhielt die einzigartige Landschaft von den frühen Siedlern, da diese für die Landwirtschaft nicht geeignet war – schlechtes Land eben! Ob die ersten Siedler die Schönheit der Badlands erkannt haben, weiß ich leider nicht. Mich hat dieser bizarre und faszinierende Nationalpark absolut begeistert.

Inzwischen hat auch die Filmindustrie die Badlands für sich entdeckt. Der Film “Der mit dem Wolf tanzt“ (mit Kevin Costner in der Hauptrolle) wurde 1990 zu großen Teilen im Nationalpark und dessen Umgebung gedreht.

Die Badlands erheben sich fast senkrecht aus der weiten Prärie und zeigen an ihrer Oberfläche starke Verwitterungen. Das Gestein ist rau, großporig und farbige Streifen durchziehen die Felsen. Im Tageslicht wirken die Badlands oft grau, hart sowie farblos und die Farben sind fast nicht zu erkennen. Erst ab dem späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht und die Schatten länger werden, zeigen die Badlands sich von ihrer farbenprächtigen Seite. Dann erglühen die Felsen in allen erdenklichen Rot- und Orangetönen. Das sanfte Spiel mit Licht und Schatten lässt die Konturen weicher erscheinen und damit ist dies dann auch die beste Zeit für uns Fotografen. Zu meinem Glück war um diese Uhrzeit fast kein Mensch mehr im Nationalpark unterwegs. :-))...

Am Abend durfte ich dann noch einen fantastischen Sonnenuntergang erleben und die Farben wechselten fast im Minutentakt. Es schien als ob die Felsen den ganzen Tag über Sonne und Wärme gespeichert hätten, nur um diese dann am Abend wieder von Innen heraus glühend abzugeben.




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